Mit der Wytske Eelkje durch Belte und Sunde

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Über den Store Bælt, aber jetzt nach Korsør...

Hanna und Juli, unsere beiden Teenies, ziehen sich mal wieder geminsam zurück, diesmal zum Sonnen auf das Sonnendeck, noch kann man da liegen ohne runterzufallen, aber das wird sich ändern, denn....

...mittlerweile macht sich der achterliche Wind sehr unangenehm bemerkbar. Immer wieder wird das Heck von den Wellen getroffen und das Schiff zur seite gedrückt. Wir können auch nocht so einfach den Kurs ändern,. Frank sucht schon die nächste Kardinaltonnne, denn wir kommen gleich zum Verkehrstrennungsgebiet unter der neuen Brücke über den Großen Belt.

Sprogø liegt schon querab und wir fahren parallel zur Ostbrücke, der zweitlängsten Hängebrücke der Welt. Otto kämpft mit den Wellen, immer wieder muss der Kurs korrigiert werden.

Der Wind kommt schräg von hinten, eigentlich hat das Schiff dadurch keine sonderliche Schieflage, allerdings sorgen die hohen Wellen, die in regelmäßigen Abständen auftauchen, für heftige Bewegungen. Etwa jede 8. bis 12. Welle gehört zur "höheren Sorte"....

...die das Schiff ganz schön ins Rollen bringen. Hendrik, der vorn am Bugspriet sitzt und fotografiert, hat bei diesem Foto den Horizont gar nicht mehr so schnell in die Waagerechte bekommen.

Hier, querab zur Fahrinne unter der 1,6 km breiten Durchfahrt, sind die Wellen besonders unangenehm, da scheint noch eine Strömung mitzuspielen. Flori sucht die Tonnen der Hafeneinfahrt von Korsør, die nun langsam, viel zu langsam, näher kommt. Mittlerweile wird es einigen doch mulmig, Ottos Ruhe und Gelassenheit überträgt sich nicht auf jeden von uns! Legerwall ist immer gefährlich, das haben wir in allen Kursen gelernt - aber Otto bleibt die Ruhe selbst, auch wenn die Wytske Eelkje immer wieder aus dem Ruder läuft....

Ist sie es? Diese Kardinaltonne im Großen Belt hat es in sich, aber dann haben wir sicher die richtige Tonne vor uns!

Endlich, Korsør liegt vor uns, nach Passieren der Mole verlieren die Wellen schlagartig ihren Schrecken. Irgendwie macht Segeln bei viel Wind ja Spaß, aber irgendwie ist es manchmal dann doch zuviel. Vor allem für die beiden "Kleinen" war das Erlebnis doch ein wenig hart. Egal, wir haben es geschafft und suchen uns einen Liegeplatz mittem im Herzen von Korsør im neugestalteten Hafenbecken.

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