Mit der Wytske Eelkje durch Belte und Sunde

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Wir liegen in Korsør, aber kommen wir auch wieder weg?

Das haben wir uns nun wirklich verdient - das erste Café in Kursør wird gleich in Beschlag genommen, die Anspannung ist noch in manchen Gesichtern zu lesen, aber so langsam entspannt sich alles. Das Städtchen ist schön, der Stadthafen neu gestaltet und alles liegt direkt in der unmittelbaren Nähe des Schiffes.

Ob sich das rechnet? Vor malerischer Kulisse sind hier zwei riesige Anlegebecken für große Kreuzfahrtschiffe angelegt worden, Korsør hofft auf den ganz großen Tourismus. Schön ist der Ort ja wirklich, aber ob es dafür reicht?

Interessant ist die Umgebung unseres Liegplatzes (hinten sind die Masten der Wytske Eelkje zu sehen) auch, der Tonnenhof und ein großer Tonnenleger werden hier von Michel und Jasper inspiziert

Auch Frank hat was interessantes gefunden: Die dänischen Tonnen haben als Toppzeichen überdimensionale WC-Bürtsten, hier das Toppzeichen einer Fahrwassermitte-Tonne.

Der Abendspaziergang zum Strand: Die untergehende Sonne verwöhnt uns zum Abschluss des ereignisreichen Tages - vom Yachthafen Korsør hat man einen tollen Blick auf die Ostsee und die 18 Kilomtere lange Stoerbæltsbroen, die neue Brücke über den großen Belt, die uns den ganzen Tag lang begleitet hat.

Auch Peter und Brigitte sind am Strand entlanggelaufen....

...und Daen hat irgend etwas gefunden.

Die Gischt macht es deutlich, die Wellen sind nicht kleiner geworden, der Wind bläst immer noch aus Südwest und hat nicht abgenommen, nein, seien wir ehrlich: Der Windmesser am Yachthafen zeigt 6-7 an, in Böen auch mehr. Und wir sitzen in der Falle, denn wir können nur auf dem gleichen Weg wieder raus wie wir in den Hafen hineingekommen sind. Dann haben wir zwar die Wellen von vorn, das ist angenehmer zu fahren, aber einigen wird doch etwas flau im Magen bei dem Gedanken. Und was die Nichtsegler nicht wissen, den "Alten Hasen" aber zusätzlich im Kopf herumgeht: Wir müssen natürlich unter Motor fahren, denn der Wind kommt fast direkt von vorn, und bei dem wilden Geschaukel wird der Diesel im Tank so richtig schön durchgemixt. Dabei kann Dreck vom Boden des Tanks aufgewirbelt werden und durch die Leitungen in den Filter kommen......

Zur nächsten Seite des Reiseberichtes

Zurück zur Startseite

Der Reisebericht ist Teil der Domain www.czierpka.de. Das Copyright liegt bei Karl-Heinz Czierpka, es gelten die im Impressum und in der Erklärung zum Datenschutz aufgeführten Grundsätze.