Mit der Wytske Eelkje durch Belte und Sunde

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Segel hoch!

Die ersten Segel werden hochgezogen, Floris versammelt die Crew und gibt erste wichtige Erläuterungen. Gut, dass einige schon eine Menge Seemeilen auf dem Buckel haben - da kann sich Floris auf die wichtigen Besonderheiten eines Rah-Seglers beschränken.

Aber er ist vorsichtig und lässt sich doch noch den einen oder anderen Knoten demonstrieren. Muss ja auch alles sitzen, vom guten Halt eines Knotens kann eine Menge abhängen und auch von der Sicherheit, dass die Knoten schnell und problemlos wieder gelöst werden können - aber wem sage ich das. Immerhin haben wir alles wieder mitgebracht, fest, nur ein oller Autoreifen ging über Bord bei einem sehr schwierigen und hektischen Anlegemanöver nach einer ziemlich stürmischen Überfahrt, da waren wohl nicht mehr alle Sinne beim Fenderknoten.

Raus aus der Kieler Förde überrascht die schier "endlose Weite" der Ostsee - und die Dünung. Ist halt doch was anderes als auf dem IJsselmeer oder der Waddenzee.

Frank hat das Ruder fest in der Hand - ihm hat das Steuern und vor allem das Navigieren so einen Spaß gemacht, dass er nun endlich seinen bisher geheimgehaltenen Neigungen nachgibt und sich ernsthaft um die Ausbildung als Skipper kümmert. Wir wünschen dem hoffnungsvollen Nachwuchs "allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel".

Ja, der Wind ist halt frisch auf See, Jördis hält sich ziemlich geschlossen heute, sonst gar nicht ihre Art.

Hendrik lotet derweil die Perspektiven auf dem Schiff aus - vom Bugspriet aus hat man einen wahrhaft tollen Blick über den Zweimaster, mit einem Weitwinkelkonverter gibt es hinreichend gute Fotos...

Blick nach achtern - Bild vom zweiten Reisetag, das verrät die "große Wäsche" - sehr unseemännisch, aber irgendwie war der Trockner nicht in Ordnung und die Bettwäsche unserer Vorgänger muss ja nun trocken werden.

Ja,d avon haben wir ja alle geträumt: Einmal in die Wanten, jetzt ist es soweit. Gut gesichert klettern Hendrik und Floris nach oben, das Mars-Segel macht Probleme.

Und natürlich hat Hendrik die Kamera mit uns bringt schöne Fotos von der herrlichen Aussicht mit nach unten.

Prima Segelwetter - Wind, Sonne, blauer Himmel und viele Cumulus-Wolken.

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