Mit der Wytske Eelkje durch Belte und Sunde

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Lyø - Paradies im Lille Bælt

Auslaufen aus Nyborg, an Fyn entlang, die Küste hält uns den immer noch starken Südwestwind vom Leib und wir können so ganz bequem an der Luv-Küste entlangsegeln. Vorbei an Svendborg und unter Motor durch den Svendborg-Sund - hier liegt die Brücke schon hinter uns.

Danach wieder die Segel hoch und Kurs auf Lyø.

Wir legen an der Fährmole an, für einen Großsegler ist da gerade Platz. Und gleich wird das Wetter besser, die Sonne hat sich durchgesetzt und es macht Spaß, loszuziehen nach Lyø By...

Und wir entdecken ein kleines Paradies - wie aus dem Reiseführer - ein kleines verträumtes Dörfchen!

Reetdächer, Feldsteine als Grundstücksgrenzen, sauberes Fachwerk und herrliche alte Bäume, vom Wind gezeichnet, wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht wird sie hier finden.

Unsere Gourmets finden leckere Marmeladen - und Doro findet ein Gebiss - am Schwarzen Brett des Ortes mit genauer Beschreibung des Fundortes und besonders herausgestellter Eigenschaft "Es grinst gut". Na denn.

Malerische Häuser, überall kleine Teiche und Weiher - einfach schön.

Alles da, was man/frau braucht: Der Købmand in Lyø. Glücklicherweise brauchten wir morgens nicht den langen Weg nach Lyø By machen, denn Brötchen kommen eh mit der Fähre und werden dann gleich am Hafen verkauft.

Rückweg zum Hafen - ohne viel Worte.

Kiesel ins Wasser, Quallen suchen - Strand ist toll und die lieben Kleinen sind gleich in Aktion...

Nach dem langen Marsch dann allgemeine Abschlaffe - aber nicht alle, denn die "lieben Kleinen", eben noch brav mit Eimerchen und Schüppchen am Strand, machen genau das, was man von pubertierenden Kids erwartet: BLÖDSINN....

Und wer in diese Augen blickt, der weiß genau - sie wüssen, dass sie das nicht dürfen - ohne Schwimmwesten mit dem Dinghi rausfahren. Floris, dieser Schelm, bleibt dann auch nicht im Hafen, nein, er fährt stolz mit dem Beiboot raus und die Kinder haben ihren Spaß - und wir das Flattern.

Nach dem Frühstück geht es am nächsten Morgen gleich los - die Insel Als schützt uns vor dem unverändert starken Wind und wir nehmen Kurs auf Kappeln.

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