Mit der Wytske Eelkje durch Belte und Sunde

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Von Marstal nach Svendborg

Herrliches Wetter, die Vorhersage war katastrophal, aber heute scheint schon wieder die Sonne! Ein Bilderbuchhimmel über der Brücke bei Rudkøbing, die langsam in den Blick kommt.

Das Schiff liegt gut am Wind, Zeit für ein Nickerchen. Unsere Sonnenanbeter haben sich das Dach des Salons ausgesucht und da keine Wende zu erwarten ist, kann man es sich gemütlich machen. Wenden und Kursänderungen sind beim Sonnen immer ärgerlich, ständig muss man die Lage ändern, weil die Segel schöne große Schatten werfen. Aber wie gesagt - heute kein Problem.

Die Dänen haben schon tolle Brücken gebaut - die filigrane große Bogenbrücke verbindet Langeland mit Tåsinge.

Zwischen Thurø und Tåsinge windet sich das Fahrwasser auf Sevendborg zu - Landschaft und Häuser sind echt sehenswert...

...und es gibt viel zu schauen und zu entdecken links und rechts an den Ufern. Es scheint Svendborgs "gute Stube" zu sein, so richtig arm sind die Menschen nicht, die hier gebaut haben.

Auch hier legen wir gekonnt an, mehr als zwanzig Zuschauer beoachten unser Manöver und nehmen die Trossen an. Wieder klappt es auf Anhieb, allerdings geht es mehrfach vor- und zurück, denn Otto ist wirklich ein Perfektionist: das Schiff muss richtig liegen, da hat er so seine eigenen Vorstellungen. Aber die Manöver kommen ruhig und gelassen, bis es passt. Er strahlt dabei schon Ruhe und Gelassenheit aus, wir sind jedenfalls ganz schön stolz auf die tollen Anlegemanöver vor Publikum!

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