Mit der Hoop op Welvaart in Friesland unterwegs - Bericht von Karl-Heinz Czierpka

Es war wie die Geschichte von den zehn kleinen Jägermeistern...

...denn eigentlich hatten sich viel mehr Segler und -rinnen für den Törn angmeldet. Doch die Umstände dezimierten das Teilnehmerfeld dann doch kurz vor Toresschluss und so war es eine kleine Crew, die sich auf den Weg nach Friesland machte, um mit der Hoop op Welvaart ,gechartert über die Rederij Vooruit, Harlingen, ein paar Tage zu segeln:

Crew mit Skipper und Maat und "Gonzo" (auf Peters Arm)

Nach dem Eintreffen in Harlingen (bei stömendem Regen) stand das Einkaufen auf der Tagesordnung und anschließend (es hatte aufgeklart und das freundliche friesische Wetter ersparte uns das "nasse Einräumen") mussten mehrere Einkaufswagen im Bauch des Bootes verstaut werden.

Mit der üblichen Kette wanderten dann die Lebensmittel vom Kai runter (es war Niedrigwasser) aufs Schiff...

...und durch die große Dachluke in Schränke, Staukästen, Schaps, Kühlschränke und meistens erstmal auf den großen Tresen, wo Ingrid das Chaos zu beherrschen versuchte, erfolgreich übrigens, denn schon nach ein paar Minuten war der Salon wieder gemütlich. Hier schon im Bild sichtbar eine wichtige Neuanschaffung auf der Hoop of Welvaart: Die Lichterkette, die für Stimmung und Wohlbefinden sorgen sollte. Weitere Informationen über das Schiff gibt er HIER.

Einkaufen in Harlingen ist sehr bequem, der Supermarkt ist direkt am Hafen und bestens auf die Bedürfnisse der Segler ausgerichtet. Und natürlich musste Werner, der hier eine tragende Rolle spielen durfte, auch den einen oder anderen Kasten Grolsch herunter wuchten!

Danach war "Essen fassen" beim Chinesen angesagt, genauer gesagt im Chinees-Indisch Specialiteiten Restaurant De Chinese Muur, Voorstraat 22, :

Angeregte Diskussionen am Tisch, Thema hier: Sollte man GL in der Jahrgangsstufe 9 weiterhin integriert unterrichten? (natürlich nicht!) - Richtige Pädagogen sind eben immer im Dienst und immer freudig erregt, wenn Meinungen ausgetauscht werden können. (Leider konnte sich der Vorschlag, jedes Gespräch zum Thema Schule mit 10 Euro Strafgebühr zu ahnden, nicht durchsetzen - das wäre eine volle Kasse geworden)

Unsere beiden Teenies dagegen hatten ganz andere Probleme: Die mitgeführte Technik, zwei Laptops und vor allem die beiden Digitalkameras hatten doch einen nicht zu unterschätzenden Aufforderungscharakter.

Und wer macht solche Fotos???

Das war eine unserer "Juniorfotografinnen": Auch wenn es mit der Senkrechten noch ein wenig haperte...

...hatten Hanna und Johanna viel Spaß an den Produkten ihrer ersten fotografischen Gehversuche.

Auf jeden Fall haben sie nicht nur diese Website mit ihren Fotos bereichert, auch der Törn wäre ohne die beiden um einiges langweiliger geworden, zwei lustige Hühner, die sich auch schnell in die Herzen von Skipper und Maat lachten.

Zurück an Bord dann zu schon deutlich nächtlicher Stunde der erste "Captain´s Talk" mit Steffen van der Meer, dem sympathischen Eigner und Skipper der Hoop op Welvaart. Das Wetter macht die Routenwahl etwas schwierig. Für die nächsten Tage ist südwestlicher Wind angesagt, der dazu im Bereich 6 bis 7 blasen soll, mit zunehmender Tendenz.

Ein Ziel weit im Osten wäre zwar gut zu erreichen, aber der Heimweg nur schlecht zu schaffen. Also wird ein westliches Ziel angepeilt: Texel. Dies aber gleich mit der Einschränkung, dass es bei zu starkem Wind vielleicht nicht klappen könnte...

Abendrot - schlecht Wetter droht? So verabschiedet sich unser Zentralgestirn am ersten Abend von uns mit einem schönen Himmel - wird das Wetter wirklich so schlecht werden wie www.wetteronline.de es seit Tagen vorhersagt? Bange machen gilt nicht! Morgen sehen wir weiter!

Hier geht es weiter...

Der Reisebericht ist Teil der Domain www.czierpka.de. Das Copyright liegt bei Karl-Heinz Czierpka, es gelten die im Impressum und in der Erklärung zum Datenschutz

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