Mit der Hoop op Welvaart in Friesland unterwegs - Bericht von Karl-Heinz Czierpka

Heute bleibt die Küche kalt....

...und wir gehen in den Heksenketel (Barentznstraat 2, keine 5 Minuten von den Landungsbrücken entfernt). Der Tipp kam von Steffen und wir sind gespannt, was es dort gibt, denn die Skipper kennen sich in der Kneipen- und Gastronomie-Szene normalerweise sehr gut aus.

Die Kinder waren schnell begeistert, stand doch eine sehr reale Hexe vor der Kneipe, und als Steffen die Dame mit dem faltigen Gesicht und dem ausgeprägten Riecher auch noch küsste, waren sie total hin!

Auch drinnen wabberte und blubberte es an vielen Stellen - ein schönes Lokal, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Aber zuerst blubberte mal die Fanta - Besantschot-an, Hanna und Johanna!

Und Seemannsgarn jede Menge. Die Sonne hat uns alle ganz schön erwischt und mit Peter lässt es sich eben prima klönen, viele gemeinsame Erlebnisse verbinden uns, nicht nur maritimer Art!

Aber wir wollten ja eigentlich essen - und ich muss schreiben: Dieses Lokal ist nicht zu empfehlen, denn die Portionen sind unanständig groß und kaum zu bewältigen. Die Rippchen etwa, die Werner hier unter den kritischen Blicken von Martina voller Vorfreude mustert, haben selbst ihn besiegt: Nicht zu schaffen - aber lecker.

Noch lacht er - diesen Kampf wird er nach Punkten verlieren. Aber immerhin in der Haltungsnote gibt es volle Punktzahl, denn er hat sich bis zuletzt ernsthaft und engagiert bemüht...

Was Frank hier wieder mit KD angestellt hat, ist mir nicht bekannt, sicher wieder ein übler Scherz (nach seinem Gesicht zu urteilen).

Tja, da kann auch Martina nicht helfen - jetzt geht nichts mehr. Und um es gleich zu sagen: Auch die anderen Portionen waren ähnlich groß und die Beilagen (frische Gemüse, Bratkartoffeln und die unvermeidlichen Patates) mehr als reichhaltig. Dazu gibt es ein sehr umfangreiches Salatbuffet und die Bedienung ist auch noch sehr nett (und blond, sagt Werner).

Also: Nur zu empfehlen, zumal sich die Preise im üblichen Rahmen bewegen!

Und wie immer nehmen wir den Absacker "zu Hause" - also an Bord - ein. Die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen, ans Segel gelehnt, den Nachtwind in den Haaren und ein Grolsch in der Hand - Segeln ist toll.

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