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Letztes Update dieser Seite 27.09.2022

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Die schlechten Nachrichten hören nicht auf...

Heute in der Tageszeitung die Todesanzeige: Andreas Roshol ist gestorben, viel zu früh. Zusammen mit Andreas habe ich viele Projekt in der Jugendarbeit in unserem Stadtbezirk auf den Weg gebracht. Ihm lag vor allem die Erinnerungskultur am Herzen, der Kampf gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus. Die Idee, Kinder die Erinnerungen weiter tragen zu lassen, führte zu den Botschaftern der Erinnerung. Andreas war ein echter Typ, voller Ideen, voller Tatendrang und stets ein kompetenter Mitstreiter. Ich werde ihn nicht vergessen, die vielen Diskussionen mit ihm, seine Begeisterunsgfähigkeit, sein großes Herz. Die Erfolge seiner Arbeit werden wir in Dortmund noch lange sehen, er wird der Stadt fehlen.

Wieder einen lieben Weggefährten verloren...

Ernst-Otto "EO" Sommerer ist gestorben. Wir sind uns in der Politik in Dortmund begegnet, da war das Nordlicht Leiter des Amtes für Statistik und Wahlen. Er war der "Herr der Zahlen, Mann des Wortes" - so jedenfalls hat die WAZ mal über ihn getitelt. Dann und wann hatten wir miteinander zu tun - irgendwie stimmte die Chemie. Er war ein beeindruckender Typ. Als er 2012 in den Ruhestand ging und seinen Lebensmittelpunkt wieder weiter nördlich suchte, war es Papenburg im Emsland. Und da war ich ja nun öfter mit dem Boot. So haben wir uns mehrfach getroffen, eine gemeinsame Fahrt auf der unteren Ems von Papenburg nach Leer ist mir noch gut in der Erinnerung. Wir kamen sehr spät an und konnten nicht mehr einschleusen, mussten also draußen auf der Leda in der starken Strömung am Wartesteg festmachen. Nur: wie sollte EO in die Stadt zum Bahnhof kommen? Schließlich sind wir über das Schleusentor balanciert. Er hat mir später das Umfeld von Papenburg gezeigt, das Moor in Aschendorf und die Teilstücke des unvollendeten Kanals Gleesen-Papenburg. Mehrere Texte von mir hat er veröffentlich, mich zu meinen "Geschichten" ins Emsland eingeladen - es gab viele Planungen für weitere gemeinsame Aktivitäten, denn zusammen mit seiner Lebensgefährtin Hedi war EO in der Kulturszene und natürlich auch in der Politik aktiv, ein typischer Unruhestand. Leider hat Corona dann für Stillstand gesorgt und Ende 2021 bekam er ernste Gesundheitsprobleme, die schließlich vor wenigen Tagen zum Tod führten. Traurig für die Familie, aber wir alle haben eine kritische Stimme verloren, denn der Sozialwissenschaftler hat mit seiner Meinung nie hinter dem Berg gehalten, er hat sich bei mir nachhaltig eingeprägt.





Da wäre der "Oppa" stolz gewesen...

...wenn er das noch hätte erleben können: seine Enkelin auf arte zur Geschichte des Ruhrbergbaus. Wahrscheinlich unvermeidlich, schließlich hat sie schon als Kind von ihm keine Süßigkeiten sondern Deputat bekommen. Heute ziert sein Arschleder ihr Büro. Oppa hatte nach dem Krieg beim Bergbau einen Neustart gewagt, war zuletzt freigestellter Betriebsrat in der Hauptverwaltung und Knappschafts-Ältester. Seine Geschichten, auf Video gebannt, werden noch heute gerne von uns gesehen - Der rote Großvater erzählt - echt irre, wie das damals auf Zeche zuging. Und wenn er Lust zum Erzählen hatte, haben wir alle gebannt zugehört. Der Rudi - schade, dass er das nicht mehr sehen kann, da wäre er vor Stolz geplatzt - meine Gefühle sind ähnlich. Hier der Beitrag auf arte, Ruhrgebiet ab 17:50, Bergbau ab 22:15: https://www.arte.tv/de/videos/104432-097-A/stadt-land-kunst/

Timmerbruch - das Bautagebuch...

DAS bleibt aktuell: Wetter, Tiden- und Störungsseite...

...ideal für die Törnvorbereitungen: so mache ich es, das sind meine Links und meine Tipps. Gerade aktualisiert!
Wetter, Tide, Brückesperrung und Schleusenstörung

Tremonia und Skipper - Heimatflimmern im wdr...

...jetzt nicht mehr in der Mediathek, jetzt auf Youtube

Frühjahr 2022 - der Abschied...

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