Von Dortmund an den Dollart

Etappe 4: Gezeitenrevier Untere Ems

Reisebericht von Karl-Heinz Czierpka

Letzte Nacht in Emden - die Deutsche Bucht gibt noch einmal alles - Ehrensache, dass das Feuer auch in der Emder Innenstadt nicht verlischt und so manchem Zecher nach Hause leuchtet. Und Bedarf besteht, denn es sind viele Menschen in der Nacht unterwegs, anscheinend wird in Emden gerne (und ausgiebig) gefeiert...

Sonnenaufgang im Ratsdelft - unser letzter Tag in Emden, drei Tage haben wir hier viel gesehen und uns sehr wohl gefühlt. Die Emder sind, das muss man einfach sagen, sehr freundlich und das ständige "Moin" wird uns fehlen, aber heute wollen wir auslaufen. Ein genauer Zeitplan berücksichtigt die Öffnungszeiten der Eisenbahnbrücke, die Bedienungszeiten der Nesserlander Schleuse und - ganz wichtig - die Tide. Denn wir wollen mit ablaufendem Wasser in Richtung Delfzijl Deutschland verlassen und über Groningen nach Friesland abdampfen.

Dazu aber müssen wir zuerst durch die Eisenbahnbrücke kommen. Die Öffnungszeiten sind bekannt (Faltblatt des Hafenmeisters) und man legt sich deutlich vor die Brücke, manche geben noch 2 x lang, dann klappt es - doch warten Sie nicht auf die Freigabe durch ein grünes Licht, das Doppelrot bleibt stehen (wie auch in Papenburg).

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