Ostern geht es rund...

Etappe 6: Ems und DEK - Krimi in Herbrum und Baustellen in Münster und anderswo

Breit und behäbig wälzt sich das Wasser stromauf - es leben die Gezeiten, da kann man schnell reisen und Kilometer machen. Aber damit ist bald Schluss, denn in Herbrum wartet die erste Schleuse auf uns - falsch gedacht, da wartet nichts, noch nicht einmal eine blöde Schleuse!

Schleuse Herbrum und Ostersonntag - das passt nämlich nicht. Also wird nicht gearbeitet, hat das WSA entschieden und so strande ich hier vor der Schleuse. Ein Steg für zwei Boote ist da (immerhin) und so lege ich mich ganz nach hinten, das Heck steht schon etwas über. Ein Schild zieht meine Aufmerksamkeit auf sich: Für die übliche Wassertiefe will das WSA nicht garantieren. Ooops, trocken fallen will ich hier aber nicht, das muss nicht sein, dann fahre ich lieber zurück, Weener ist nicht weit. Aber der Blick in den Fenzl beruhigt: "Durchschnittlicher Tidenhub Herbrum 2,2 Meter". - und es sind nun immerhin 2 Meter Wasser unter dem Kiel und die Flut läuft noch über zwei Stunden - da sollte es doch kein Problem geben.

Ein Spaziergang zur kleinen Kammer - Dalben, aber im hinteren Teil hat man immerhin zwei Dalben mit einer Art Bretterverschlag verbunden, da könnte man sich im Falle eines Falles gut dranlegen. Ansonsten: Stille, eine Stille,. wie es sie nur im Emsland gibt, irgendwo in der tiefsten Knüste weit weg von jeglicher Zivilisation. Ein kurzer Test zeigt, was man eigentlich nicht hätte testen müssen: DBV-T - Fehlanzeige. Null Sender auf Null Kanälen meldet mir der Computer - da geht es dann früh in die Falle. Dass ich dennoch heute zu meinem Krimi komme weiß ich ja jetzt noch nicht...

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