Von einem der Auszog einen Kanal zu retten...

1. Hinfahrt über DEK und KK

Und dann passiert es: Schleuse Hüntel - die Ostkammer wird saniert und die Westkammer hat - DALBEN. Schöne Überraschung wenn man allein an Bord ist und jetzt blitzschnell sehen muss wie man hier festmachen kann. Die Dalben stehen für ein 10-Meter-Boot natürlich viel zu weit auseinander, der zweite Dalben ist unerreichbar. Also muss man improvisieren. Eine Leine nach achtern, das Heck an einem der Dalben fixieren, der Querfender hilft hier gut. Nach vorn dann eine Leine mit der man das Boot ein wenig dirigieren kann wenn es zu weit von der Dalbenreihe weg dreht. Mehr geht nicht.

Besonders blöd: Beim Festmachen ist das alles noch gut, wir liegen oben etwas unterhalb des Steges, doch der verabschiedet sich letztendlich himmelwärts (Wasserlinie ist ja gut zu erkennen) und wenn das Boot nun in Richtung Dalben geht kann der Aufbau böse Macken kriegen. Doch der Schleusenmeister lässt es ruhig angehen, kaum Wasserbewegung und daher keine Probleme. Blöd nur: Bei der Rückfahrt ist das alles völlig easy, denn bei der Einfahrt gibt es eine etwa 15 Meter lange Spundwand, auf beiden Seiten. Sieht man natürlich nicht wenn man von der anderen Seite kommt, hätte der Mann ja mal was sagen können. Die Segler sind mit ihrem Außenborder hoffnungslos untermotorisiert. Als ich in Düthe das ok zur Einfahrt bekomme erzähle ich dem Schleusenmeister dass hintermir noch ein langsamer Segler läuft. Er bedankt sich für den Hinweis und wir warten. Irgendwann meldet er sich über Funk, er will doch schon schleusen. Ich entgegne dass ich das Boot schon sehe. Aber, so er, die beeilen sich gar nicht. Ich zurück: Können die auch nicht, mangels Motorleistung. Also warten wir noch 10 Minuten.

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